Rekordrohdungem im Regenwald

Durch Zufall im News Ordner drauf gestossen:

Im März und April wurde in Brasilien sechsmal so viel Regenwald gerodet wie im selben Zeitraum des Vorjahrs – eine Fläche, auf die vier Fünftel der Stadt Hamburg passen würden. Bittere Zahlen, doch sie dokumentieren auch einen Erfolg der Waldschützer: Wenn heute am Amazonas ein Farmer seine Arbeiter mit Kettensägen losschickt, kann es wenige Tage später die ganze Welt sehen.

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Als Reaktion auf den sprunghaften Anstieg will Brasiliens Wissenschaftsminister Aloizio Mercadante nämlich alle Daten der Satellitenüberwachung künftig sofort online stellen. Sie haben eine Auflösung von 250 mal 250 Meter und zeigen frisch gerodete Flächen exakt an. »Das wird die Strafverfolgung in all den Gebieten verbessern, die für die Justiz bisher praktisch unerreichbar waren«, sagte Mercadante.

Der Löwenanteil der jüngsten Rodungen entfiel auf den Bundesstaat Mato Grosso im Süden des Amazonasgebiets. Und sie stehen im Kontext eines neuen Forstgesetzes, das in dieser Woche nach monatelangem Streit vom Parlament beschlossen wurde. Die Zustimmung des Senats steht noch aus. Es sieht eine Amnestie für alle bisherigen illegalen Abholzungen vor und auch einen Erlass bereits verhängter Strafen: eine Motivation, noch kurz vor der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes vollendete Tatsachen zu schaffen.

via zeit.de

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