Umzug wo es nicht hingehen kann

Meine Freundin hat ein Haus auf einer Insel. Schön da. Problem an der Sache und warum ein Umzug nicht in Frage kommen kann:

  1. Keine UMTS Abdeckung bei VIVO.
  2. 220V Anschluss statt 127V – fast alle meine Elektrogeräte sind also unbrauchbar
  3. Geldabholung für mich nur in Salvador möglich (mit Boot fahren, dann 80 Kilometer mit dem Bus)

Schade.

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6 Antworten zu Umzug wo es nicht hingehen kann

  1. Max schreibt:

    Sehr interessant, der Blog!

    Aber auf einer Insel zu wohnen, wäre doch die Krönung, oder?
    Zu den Problemen:
    1. Lässt sich dort kein anderer Anbieter finden?
    2. Erstmal hast du ja ihre Geräte, kannst deine ja peu à peu ersetzten.
    3. Wäre ein Konto bei einer anderen Bank nicht ein Lösung?

    Bist du denn beruflich nicht auf die Nähe zu Salvador angewiesen?

    • Hallo,

      erstmal danke für das Lob.

      zu 1: Es ist weder DSL noch eine Alternative zu UMTS verfügbar, die man ordentlich nutzen könnte. Es gibt hier tatsächlich nur einen brauchbaren Mobilfunkanbieter.
      zu 2: peu a peu ersetzen ist nicht: Entweder Transformator für alle (Kühlschrank und Waschmaschine müssen ja sein)…
      zu 3: Isch habe gar keine Konto – denn das in Brasilien zu eröffnen ist ein leidiges Ende – aber davon vielleicht später einmal 😉

      Auf einer Insel zu wohnen hat immer Vor und Nachteile. Meist sind dort auch direkt die Lebenshaltungskosten höher. Fängt beim Wasser an hört bei Lebensmitteln auf.

      Die berufliche Nähe zu Salvador wäre gut, ist aber nicht erforderlich.

  2. Max schreibt:

    Zu 1: Ok, ist quasi ein KO Kriterium
    Zu 2: Aber sie hat doch sicher auch schon Waschmaschine usw, nehmt die doch erstmal 😉
    Zu 3: Wie kann man denn ohne Konto überleben? Dein Arbeitgeber zahlt den lohn doch sicher nicht bar aus? Und sein Geld immer zu hause oder bei sich zu haben ist ja auch nicht so toll.

    • Zu 2: Nee, nicht vorhanden – aber ich denke momentan über eine alternative Umzugssache nach …
      Zu 3: Kann man, die Rechnungen zahlt man hier ja meist bar per Strichcode. Arbeitgeber zahlt per Postzahlungsanweisung 🙂

  3. Max schreibt:

    Danke für die Antworten, es ist wirklich nicht ganz einfach, sich das Alltagsleben bei euch da unten vorzustellen.

    Wie läuft das mit den Barcodezahlungen denn ab? Ist auf jeder Rechnung einer, der Rechnungsnummer und Empfänger verschlüsselt?

    • Über die Barcodes hatte ich schonmal berichtet. Du schleppst den Barcode (siehe Abbildung im Artikel) zum Supermarkt, einer Lottobude oder eine Bank. Dort wird der Strichcode gelesen (so ähnlich wie an der Kasse) und man zahlt in bar.

      Durch die Strichcodes weiss das System, wohin das schwer verdiente Geld geht, wieviel es ist und man hat auch einen Verwendungszweck. Der Bezahlvorgang an sich dauert nur Sekunden und geht sogar einfacher als beim Online-Banking. Auch Geldautomaten haben eine solche Funktion, an der der Kunde selbst den Barcode scannt und eine entsprechende Quittung ausdruckt.

      Schau‘ Dir am Besten meinen Beitrag an und frage ruhig, wenn Du Fragen hast 😉

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