Wikileaks: Gespiegelt und verhaftet

Picture of Julian Assange during a talk at 26C3

Wikileaks Gründen Julian Assange - Image via Wikipedia

Dass Wikileaks Betreiber Julian Assange verhaftet wurde in London gestellt hat, darüber berichten zahlreiche Medien und ich werde damit wohl kaum jemanden etwas neues erzählen…

Interessanter ist jedoch der komplette Hintergrund – und so wird Wikileaks aktuell von 1.005 Servern gespiegelt und jeder kann mitmachen. Ein Projekt, was nun nicht mehr so leicht offline zu bringen ist… Voraussetzungen dazu sind eigene Server, aber einige Anbieter befürworten auch die Spiegelung der Wikileaks Seite, so etwa manitu, die hier keinen Rechtsverstoss sehen. Wer selbst über einen Mirror nachdenkt, sollte einmal hier vorbei sehen.

Die Festnahme hätte ohnehin nur begrenzten Einfluss auf die Zukunft von Wikileaks. Die Enthüllungsplattform kündigte am Dienstag an, weitere brisante US-Dokumente veröffentlichen zu wollen. „Das heutige Vorgehen gegen unseren Chefredakteur Julian Assange wird unsere Arbeit nicht beeinträchtigen: Wir werden heute Abend wie üblich weitere Depeschen veröffentlichen“, erklärten die Internet-Aktivisten über Twitter.

… so heisst es bei rp-online (siehe oben). Aber die Plattform nun gänzlich down zu bekommen ist unmöglich, denn wer hat schon ein Botnetzwerk um 1005 Computer zu hacken? Die DDoS Angriffe auf Wikileaks – ein Machtspiel von einer Regierung? Ist 2010 das Jahr des Cyberterrorismus? Stuxnet ist ja mittlerweile Geschichte – auch wenn man ihn mittlerweile kaufen kann – und keiner weiss, wer es war, versucht jedoch die Experten zu beseitigen.

Nachdem PayPal das Konto des holländischen Zahlungsnbieters, der die Spendenzahlungen für Wikileaks abwickelt eingefroren hat, macht sich Widerstand breit – auch wenn PayPal ständig Konten einfriert – das ist nichts neues. Wütende User lassen kein gutes Haar an PayPal in Deutschland – so sind auf der Facebook Seite viele wütende Kommentare zu lesen – im Blog, der übrigens unter einer DDoS Attacke stan d und 8 Stunden und 15 Minuten offline war – sind die Kommentare sowieso nun allsamt deaktiviert. Man möchte sich das Geschäft ja nicht ruinieren – hat aber nun einen tiefen Rückschlag erlitten…

Amazon lehnt das Hosting der Wikileaks Seite in der Amazon Cloud ab – auch hier wird von den Usern ein Boykott organisiert und von vielen unterstützt.

Wikileaks tut der Demokratie wenigens gut. Davon können sich viele Parteien weltweit eine Scheibe abschneiden – nicht nur SPD, CDU, Die Grünen und die FDP. Was haben sie nur alle zu verbergen? Hey Obama, während der Wahl hast du das Internet so oft genutzt, Du Twitterst. Also, du spilst mit Twitter, wir mit Wikileaks – so what?

Wer sich noch an den berühten Hacker Karl Koch erinnern kann: „Informationen sind Macht“ – „Informationen sollten für alle gleich zugänglich sein“. Gut, dass bedeutet natürlich nicht dass man seinen gehackten Kram an den KGB verkauft, wie Koch damals, aber ein Stückchen Wahrheit steckt dahinter. Wikileaks will diese Lücke schliessen – meines Erachtens mit Informationen, die dem Volk zustehen solange es eine Demokratie gibt. Auch wenn das einigen Leuten nicht in den Kram passt.

Und so sind auch weltweit Nachrichtenmagazine sehr interessiert an Wikileaks – nicht nur aus Profitgier sondern auch

However: Sollte der 3. Weltkrieg kommen, geht es wohl weniger um Atombomben und biologische Bombem um Menschen as Leben zu zerstören – eher um die Zerstörung technischer Infrastruktur und der Nachrichtenkorrespondenz, die weitaus grössere Probleme nach sich ziehen kann. Ohne Stromversorgungen sieht es in Krankenhäusern ziemlich düster aus und auch Pumpen können uns kein Wasser mehr nach Hause liefern. Ein Stromausfall von über 31 Tagen könnte auch die Pest zurück nach Deutschland bringen, so Experten. Vielleicht schneidet Obama auch selbst die TAT-14 Leitung durch.

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